Welche Möglichkeiten haben Sie?

Es gibt viele offensichtliche Probleme und häufig herrscht Verzweifelung. Dennoch denken Sie immer daran, Ihr Kind hat auch viele - oft versteckte - STÄRKEN! Beispielsweise:

  • umfassende Sichtweisen
  • eine enorme Kreativität
  • schnelle Auffassungsgabe
  • einfühlsames und liebevolles Wesen
  • enorm gutes technisches Verständnis

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind Legasthenie oder Dyskalkulie haben könnte, wenden Sie sich zunächst an den/die Lehrer/in und erörtern Sie Ihre Schwierigkeiten.

Anschließend ist eine Fachperson, wie ich es bin, aufzusuchen. Es sollte ein pädagogisch-didaktisches Gutachten erstellt werden, welches Grundlage für die individuelle Förderung, die nach der AFS - Methode durchgeführt wird, ist. Nachfolgend wird diese Methode genauer erörtet, aber es steckt sehr viel mehr dahinter. Diese kurzen Infos sind nur zur ersten Orientierung, Genaueres wird Ihnen in persönlichen  Emails, Gesprächen oder Telefonaten erklärt. Ich berate Sie gerne!


Diagnostik

  1. Anamnese/Erstgespräch: In diesem Gespräch wird ausführlich über die aktuelle Situation / die Schwierigkeiten gesprochen. Wie sehen die Probleme in der Schule und bei den Hausaufgaben genau aus? Wie hoch ist die psychische Belastung?
  2. Diagnostik/Testdurchführungen: Rechentests (z.B. BES Math), AFS-Test, Schriftanalysen, etc.
  3. Befund/Beratungsgepräch: Die Tests und Analysen werden erörtert. Das pädagogische Gutachten wird Ihnen schriftlich übermittelt und besprochen und das weitere Vorgehen wird erklärt.


Förderung nach der AFS-Methode

Aufmerksamkeit: Bei betroffenen Menschen finden oft Denken und Handeln nicht im Einklang statt. Es muss dem Betroffenen bewusst gemacht werden. Nur dann kann er gezielt an den Problemen arbeiten.

Funktion: Mit Funktionen sind die Sinneswahrnehmungen, auch Teilleistungen genannt, gemeint. Diese sind bei Legasthenikern/dyskalkulen Menschen different. Sie haben andere und teilweise sehr schnelle Gedankengänge, die sie am richtigen Schreiben, Lesen oder Rechnen hindern. Es wird gezielt der differente Teilbereich trainiert (nicht alle müssen betroffen sein), um so die Grundlage für das Lesen, Schreiben und Rechnen zu schaffen.

Symptom: Das Symptomtraining ist das gezielte Arbeiten an den konkreten Fehlern. Das Lernen erfolgt mit allen Sinnen, deswegen sind die anderen Bereiche wichtige Grundlagen, um dann im Symptombereich arbeiten zu können.